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Peter Wagner „Theater am Ort“

 

Österreichischer Theatermann P. Wagner Gast beim Jour fixe des KAT in Villach.

Im evangelischen Pfarrhaus in Villach treffen sich monatlich Kulturinteressierte zum „Jour fixe“ des KAT. Diesmal war ein „Theater-Erneuerer“ zu Gast. Der 1956 in Wolfau geborene Peter Wagner ist in den zweisprachigen Gemeinden Oberwart und Unterwart aufgewachsen, er hat 25 Stücke geschrieben und 15 Inszenierungen umgesetzt. Dem „Ort“ als Spielstätte erste Priorität einzuräumen, ist die Philosophie Peter Wagners. Dabei versucht er, Theater mit Laien aus der jeweiligen Bevölkerung zu machen, die Stücke mit starkem lokalhistorischem Bezug zu entwickeln.

„In einem großen, aufwendigen Projekt in Güssing waren 100 Laien involviert“, berichtet Wagner. In Videoaufzeichnungen präsentierte er diverse Produktionen der letzten Jahre. Der Impuls, auf diese Weise Theater zu entwickeln, führte natürlich in Villach zur regen Diskussion. „Warum macht die Studiobühne kein Theater mit Laien, sondern holt sich Profis von auswärts?“, lautete eine der Fragen. Ingrid Ahrer (Studiobühne): „Das ist eine finanzielle Angelegenheit. Bei den derzeitigen Förderungsbedingungen ist Theater mit Laien niedriger eingestuft als Profi-Theater.“ Probleme, mit denen das „Kärntner Autoren Theater“ auch belastet ist. „Weil wir mit Jugendlichen arbeiten, sind wir eine Kulturinitiative, damit degradiert, und bekommen weniger Geld“, klagt Patrizia Ehrenfried. In Villach könnte man sich Spielstätten wie das ehemalige Legrand-Gelände in Möltschach für die örtlichen Initiativen gut vorstellen, auch Freilufttheater wäre dort möglich, Ideen gäbe es genug.

B. Einhauer, KLEINE ZEITUNG, 2000

 

 


 

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