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Teilnehmer einer Hörspieltagung
in Bremen (1976) - Parallel- und
Konkurrenzveranstaltung zum
"Intern. Hörspielzentrunm" in
Unterrabnitz / Mittelburgenland

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PAULA Es ist vollkommen hoffnungslos mit euch. Unsere Mutter in Zusammenhang mit irgendeiner Freiheit zu bringen, das geht nicht nur vollkommen vorbei an jeder Realität , das grenzt beinahe schon an Fahrlässigkeit! Sie hat sich ausbeuten lassen nach Strich und Faden, was heißt ausbeuten: ausbluten! Ein Kind nach dem anderen, mit einem Mann, der nicht einmal imstande war, seine Wirtschaft irgendwie zu erhalten. Weil er versoffen hat, was zu versaufen war. Nächtelang mit den Weibern in der Stadt herumgehurt hat. Und wenn er dann, stinkend wie ein  geschwefeltes Fass, nach Hause gekommen ist, hat sie zuerst um die Schläg gebettelt, bis sie endlich blau war, und dann musste sich der Wohltäter noch drüberlegen über sie. Dafür war sie dann wahrscheinlich auch noch dankbar! Bis er dann endlich da war, der lang ersehnte Stammhalter! Aber sie hatten noch immer nicht genug, einmal ging´s noch! Dann endlich, dann durfte sie Schluss machen: der Tod ist ihr zu Hilfe kommen. So hat ihre Freiheit ausgesehen! Und ich ertrage es nicht, wenn jemand ihr Kleid trägt.

Aus „Die Briefeschreiberin“

 


 

Hörspiele Peter Wagner

 

Kinderhörspiel Peter Wagner

  • Fiddelfidel und ihre Band, 1985

 

Kurzhörspiele Peter Wagner

  • Märzenbecher, 1976
  • Nightfever, 1976
  • Ottos Stern, 1977
  • Etwas Machen, 1978
  • Ein Foto für Mamsch, 1979
 
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